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Kandidat   Beiträge: 37 Registriert: 25/4/2006 Status: OfflineGeschlecht: 
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erstellt am: 8/3/2010 um 19:49 |
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Satanismus wird leider für den größten Teil der Geselschaft nur mit
Sexorgien, Vergewaltigungen, Tier- und Menschenopfern verbunden.
Die Menschen wollen sich da leider auch nichts erklären lassen.
Man kann es ihnen ja auch nicht mehr verübeln.
Die ganzen jugendlichen die ihre „Ich bin ganz anders als meine Eltern“
Phase durchmachen, vertreten genau die Meinung, die die Geselschaft hat.
„Die bösen und mächtigen Satanisten.“
Die religiösen und traditionellen Hintergründe interessieren sie nicht.
Ist ja auch langweilig. Keiner hat Angst wenn man ankommt und sagt: Ich bin
Satanist und das heisst ich lebe frei!
Sie fangen dann an Sekten zu gründen und andere zu verführen mitzumachen.
Das schlimme daran ist, dass sie selber nur die Infos haben die die
Geselschaft und die Medien hergeben.
Dann passieren so schlimme Sachen wie Kindermorde im Auftrag Satans.
Den Medien gefällt das natürlich gut. Sie geben es wieder weiter und die
jugendlichen schnappen es auf. So kommt es zu einem festen Kreislauf und
die „wircklichen“ Satanisten stehn am Rande und können nichts dagegen tun.
Was denkt ihr kann man tun um solche sinnlosen Morde, die zu nichts gut
sind als die Geselschaft noch weiter auf Satanisten zu hetzen, zu
verhindern?
Gibt es keine Möglichkeiten die Geselschaft wachzurütteln?
Warum ist die Geselschaft eigentlich so verschlossen solch Themen
gegenüber?
Nur wegen der Kirche?
Hier noch schnell was zu Satanisten:
Man kann Satanismus in sehr viele Gruppen aufteilen, aber ich teile gerne
immer in 3 Hauptgruppen auf.
1. Der Jugendsatanismus
Von dem sprach ich oben.
2. den philosophischen Satanismus.
Die Anhänger dieser Art des Satanismus glauben daran, dass der Mensch Gott
ist und Satan ist eine Lebenseinstellung. Diese Philosophie sagt soviel
wie: „tu was du willst!“
Viele Jugendliche gehen dieser Art Satanismus nach, aber anderst als bei
dem oben genannten, haben sie sich informiert und schaden keinem Grundlos.
Richtig bekannt wurde diese Einstellung mit LaVey und seiner Satainischen
Bibel.
Hier mal ein Link zur Bibel:
http://www.no.future.de.ms/
Ich selber gehe dieser Einstellung auch nach.
Bin aber kein großer LaVey Fan. LaVey schreibt in seiner Bibel tu was du
willst, aber macht selber „Regeln“.
Diese Einstellung vertreten auch „Satanische Kirchen“ wie die CoS (Church
of Satan), O.T.O. (Ordo Templi Orientis) und deren Abspaltungen etc. Diese
Kirchen benutzen die moderne Einstellung und alte Rituale.
3. Der rituelle und traditionelle Satanismus
Diese Art von Satanisten glauben an Satan als Wiedersacher Gottes.
So werden auch „schwarze Messen“ abgehalten an denen die Kirche mit
Umkehrung verspottet wird. Z.B. mit dem Petruskreuz.
Auch Rituale gibt’s , bei denen auch mal Tieropfer vorkommen.
Also es sind sozusagen die Vorbilder der Jugend.
Der Große und Entscheidente Unterschied ist nur, dass diese Art Satanisten
die Tradition kennen und es als Religion sehen.
Tieropfer sind nur zu magischen Zwecken da und nicht um „cool“ zu sein oder
als „böse“ zu gelten. ____________________ »Ich schwöre, treu, redlich und ehrenhaft zu dienen dem regierenden Papst
Benedikt der XVI. und seinen rechtmäßigen Nachfolgern, und mich mit ganzer
Kraft für sie einzusetzen, bereit, wenn es erheischt sein sollte, selbst
mein Leben für sie hinzugeben. Ic
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Neophyt   Beiträge: 56 Registriert: 8/4/2009 Status: OfflineGeschlecht: 
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erstellt am: 9/3/2010 um 19:16 |
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Grundsätzlich finde ich den Thread ja gut, aber einige Punkte muss ich mal
leicht korrigieren.
Für Satanisten ist es irrelevant, was die Gesellschaft über einen denkt.
Der OTO hat grundsätzlich erstmal gar nichts mit Satanismus zu tun, genauso
wenig wie Crowley. Alle Äpfel sind Früchte, aber nicht alle Früchte sind
Äpfel.
Auch kannst du, finde ich, die CoS (von der ich absolut nichts halte...
allein die Voraussetzung um beizutreten find ich lachhaft (man überweise
eine dreistellige Summe und erhalte einen roten Mitgliedsausweis 
)) nicht nur in die Kategorie "philosofischer Satanismus" stecken, da
gerade die Church berühmt für ihre bescheuerten Schwarzen Messen is, die
nichts mit den ursprünglichen schwarzen Messen zu tun hat, ihren oft dummen
blasphemischen "rituellen" Handlungen, ihren Hochzeiten und Taufen die mehr
ner schlechten Komödie dienen, als wirkliche Handlungen mit Bedeutung.
Gute Einführungen in den Satanismus bieten meiner Meinung nach Bücher wie
"Im Kraftstrom des Satan-Seth" von Fra. Eremor, die Bücher von Frank Lerch
oder "Satanische Magie" von Gregorius. ____________________ OM KRING KALIKAYE NAMAH OM
"HUT!" *stampf*
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Novize   Beiträge: 9 Registriert: 14/2/2010 Status: Offline
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erstellt am: 9/3/2010 um 23:15 |
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in einer unterhaltung mit einem "ex-satanisten" hab ich einen klitzekleinen
einblick in den satanismus bekommen.. seit dem bin ich satanisen
sympatisant... aber wie schon gesagt gibt es mehrere gruppierungen sodass
man das eigentlich nicht ohne weiteres sagen kann... naja ich glaube die
Gesellschaft guckt sowieso überall nur mit einem halben auge aus dem
augenwinkel auf alles... sie ist (in meinen Augen) die personifizierung der
oberflächligkeit. ehrlichgesagt jugendliche sind eh auf so einem tripp mit
tu was du willst.. das hat in meinen augen mehr mit der heutigen erziehung
zutun die eigendlich zu 90% von lehrern in der schule erfolgt die 0% aller
authorität ihr eigen nennen können.
____________________ Weisheit findet sich überall. Aber nur der Weise vermag sie zu erkennen.
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Antwort 2 |
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Administrator   Beiträge: 175 Registriert: 8/10/2004 Status: OfflineGeschlecht: 
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erstellt am: 11/3/2010 um 14:49 |
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Satanismus war ist und wird es immer eine christliche Sekte sein.
Wenn man sich wirklich zu etwas neuem hin wendet, sollte man dies nicht an
den alten Symbolen aufhängen, es gibt in der Moderne genug Beispiele wo
dies geschafft wurde.
Ich denke man sollte diesen Begriff nicht mehr verwenden, eben so wie man
nicht mehr vor oder nach Christus denken sollte, sondern vor bzw. nach
unsere Zeitrechnung.
Und dies TUE WAS DU WILLST Kram ist erst etwas für weit Fortgeschrittene
und nicht für Anfänger, sie können diesen Satz nicht verstehen und benutzen
ihn als Legitimation für ihre naiven Vorstellungen und Wünsche. Das hiermit
etwas ganz anderes gemeint ist, wird einem erst nach langer Zeit klar.
Dieser Satz muss zu emotionalem Wissen werden und nicht nur zu
logischem.
Deshalb halte ich es für falsch damit hausieren zu gehen.
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Ipsissimus   Beiträge: 1285 Registriert: 12/10/2006 Status: OfflineGeschlecht: 
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erstellt am: 11/3/2010 um 16:34 |
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Diese Unterteilung in "Jugendsatanismus", "philosophischen Satanismus"
udglm. stammt doch von den "Sektenbeauftragten" der protestantischen
Kirchen. Da die aber nur Propaganda für ihre Brötchengeber verbreiten,
sollte man deren Unsinn nicht ernst nehmen. Da sitzt ein Ingolf Christensen
in seinem Büro, schaut auf seine Wand mit Photos von "Satanisten", die er
schon "zur Strecke gebracht" hat, freut sich und macht sich an sein
nächstes Propagandawerk. Christensen und die Gebrüder Grant sind sicherlich
besser als Fips Asmussen, aber ernst nehmen darf man die nicht, ihre Bücher
dienen dem praktizierenden Okkultisten zur Belustigung und Kurzweil (am
besten leiht man sie in öffentlichen Bibliotheken aus, da haben dann
meistens schon viele Leute ihre Kommentare reingeschrieben).
Ich meine: allein schon der irreführende Name "Sektenberatungsstelle" für
diese Hirnwäschereien! Reine Verdummung! Geht da mal rein, stellt euch
höflich vor und erzählt denen, daß ihr schon lange mit der Kirche
unzufrieden seid und euch in der Beratungsstelle mal umhören wolltet,
welche Sekten die denn so empfehlen können. Die reagieren genauso blöd wie
die von der Drogenberatungsstelle!
Zurück zum Thema: Persönlich ziehe ich die Unterteilung in Satanismus und
Luziferianismus vor. Dabei nutze ich die Etymologie, um die Begriffe zu
definieren: Das Wort Satan bedeutet ursprünglich "Hindernis, Blockade"
(siehe hierzu NICHT den Wikipedia-Artikel, sondern vergleiche z.B. 4. Mose
22:22 im hebräischen Original mit der korrupten Übersetzung der
Septuaginta, in der das hebräische השטן (ha Shatan)
fälschlich als διαβαλεῖν
(Diabolein) übersetzt wurde, in korrekten Übersetzungen der fraglichen
Stelle steht aber "trat in den Weg" oder Sinngemäßes; Satan als "Ankläger"
tritt in der Bibel erst später auf).
Luzifer als "Lichtträger" oder "Lichtbringer" (was nebenbei bemerkt bis ca.
750 nach Christus ein Name für Jesus war) blockiert nicht, sondern
"erleuchtet". Luziferianer folgen dem "NON SERVIAM" (nicht Dienen), suchen
also aus eigener Kraft und mit eigenem Verstand nach Antworten und
Lösungen.
Satanisten verehren das, was sie hindert und blockiert.
Und da stimme ich Sid Amos voll und ganz zu: Satanisten fühlen sich zwar
durch das Christentum blockiert und behindert, sind aber nicht in der Lage,
aus der christlichen Gedankenwelt auszubrechen. Letzlich bindet sie die dem
Christentum entlehnte Gestalt des Satan an diese Gedankenwelt: Satanisten
sind neben Katholiken, Orthodoxen und Protestanten eine christliche
Konfession. Und meistens beschränkt sich ihr Satanist-sein auf kindische
Akte der Rebellion, ohne daß sie merken, daß sie ihre Rebellion nach den
Werten und Maßstäben der Kirchen ausrichten.
Luziferianer, denen gemeinhin eine gewisse "Intellektualität" nachgesagt
wird, sind keine re-aktionären Rebellen, sondern Menschen, denen ihr
gesunder Menschenverstand mehr sagt als irgendwelche Mythen oder Dogmen.
Ich würde also die sogenannten "Sethianer" und Gruppen wie den ONA eher als
Luziferianisch einstufen.
Politisch ausgedrückt: Satanisten sind rechts, Luziferianer sind links.
Rotfront, Genossen!
EL ____________________ "Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute
glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."
Eliphas Leary's kleine Videoserie über Magie...
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Ipsissimus   Beiträge: 1775 Registriert: 23/1/2005 Status: Offline
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erstellt am: 11/3/2010 um 17:05 |
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| Zitat: | Luziferianer folgen dem
"NON SERVIAM" (nicht Dienen), suchen also aus eigener Kraft und mit eigenem
Verstand nach Antworten und Lösungen.
Satanisten verehren das, was sie hindert und
blockiert. |
naja, aber den meisten "satanisten" dient das doch auch nur als
'philosophische' rechtfertigung für ihren lebenswandel, ohne das irgeneine
art von , sagen wir, 'aufklärung" (philosophische richtung, nicht
sexualkunde) rezipiert und verstanden wude, oder das gar jemand den milton
gelesen hätte.
für satanisten ist doch im endeffekt eine amoralische aufklärung a la
deSade oder sowas leitlinie. wenn sie denn wenigstens deSade verstanden
hätten! ____________________ any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science
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Antwort 5 |
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Novize  Beiträge: 8 Registriert: 23/2/2010 Status: OfflineGeschlecht: 
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erstellt am: 11/3/2010 um 17:27 |
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hey
ich mag satanismus auch aber ich mache das zawar nicht so aber ich meditire
manchmal und versuche dan in meinem inneren mit lucifer (satan) zu sprechen
und ds klappt dan auch
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Antwort 6 |
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Magus   Beiträge: 507 Registriert: 3/8/2008 Status: OfflineGeschlecht: 
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erstellt am: 11/3/2010 um 17:43 |
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| Zitat von Arun, am 11/3/2010 um
17:27 | ich mag satanismus auch aber ich mache
das zawar nicht so aber ich meditire manchmal und versuche dan in meinem
inneren mit lucifer (satan) zu sprechen und ds klappt dan auch
|
So ein ausgemachter Blödsinn. Was soll man denn darunter verstehen das es
dann auch klappt? Luzifer ist nicht gleich Satan, Satan ist ein Vorsteher
des Erdelements, während Luzifer die höhere Oktave des Saturns ist, der
bringer des Lichts der Erkenntnis.
LG
Cassiel ____________________
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Antwort 7 |
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Ipsissimus   Beiträge: 1285 Registriert: 12/10/2006 Status: OfflineGeschlecht: 
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erstellt am: 11/3/2010 um 18:15 |
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| Zitat von Hephaestos, am 11/3/2010 um
17:05 |
naja, aber den meisten "satanisten" dient das doch auch nur als
'philosophische' rechtfertigung für ihren lebenswandel, ohne das irgeneine
art von , sagen wir, 'aufklärung" (philosophische richtung, nicht
sexualkunde) rezipiert und verstanden wude, oder das gar jemand den milton
gelesen hätte.
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Eben! Sie verherrlichen das, was sie (be)hindert.
Ach ja: Lebt wohl, ihr seligen Gefilde, wo
Die Freude ewig wohnt: willkommen Schrecknis
Der Unterwelt, willkommen tiefste Hölle,
Empfange Deinen neuen Eigentümer,
Dem Ort und Zeit den Geist nie werden ändern.
Der Geist ist selbst sein eigner Ort und macht
Aus Himmel Hölle sich, aus Hölle Himmel.
[..]Wir herrschen hier
In Sicherheit, und wenn's nach mir geht, so
Sei's in der Hölle, Herrschen lohnt sich immer:
Zu herrschen in der Hölle hier ist mir
Lieber als in dem Himmel nur zu dienen.
☺/☻
| Zitat von Cassiel, am 11/3/2010 um
17:43 | | Zitat von Arun, am 11/3/2010 um
17:27 | ich mag satanismus auch aber ich mache
das zawar nicht so aber ich meditire manchmal und versuche dan in meinem
inneren mit lucifer (satan) zu sprechen und ds klappt dan auch
|
So ein ausgemachter Blödsinn. Was soll man denn darunter verstehen das es
dann auch klappt? Luzifer ist nicht gleich Satan, Satan ist ein Vorsteher
des Erdelements, während Luzifer die höhere Oktave des Saturns ist, der
bringer des Lichts der Erkenntnis.
LG
Cassiel |
Nun, man kann den Lehren gewisser Logen folgen oder man kann die Figuren
Satan, Luzifer, Adramelech, Asmodis, Baalzebul, Belial, Astaroth und wie
sie alle heißen auch frei von der Logendoktrin verstehen.
LG
EL ____________________ "Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute
glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."
Eliphas Leary's kleine Videoserie über Magie...
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Magus   Beiträge: 507 Registriert: 3/8/2008 Status: OfflineGeschlecht: 
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erstellt am: 11/3/2010 um 18:25 |
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| Zitat von Eliphas Leary, am 11/3/2010 um
18:15 | Nun, man kann den Lehren gewisser
Logen folgen oder man kann die Figuren Satan, Luzifer, Adramelech, Asmodis,
Baalzebul, Belial, Astaroth und wie sie alle heißen auch frei von der
Logendoktrin verstehen. |
Hehe, ja da hast Du allerdings recht. Luzifer bleibt aber trotzdem immer
eine ganz andere Qualität als Satan.
LG
Cassiel ____________________
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Antwort 9 |
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Adeptus Minor   Beiträge: 152 Registriert: 28/12/2007 Status: Offline
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erstellt am: 11/3/2010 um 18:43 |
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Namasté Freunde,
Luzifer, Inbegriff der Eitelkeit, ist mir auch sehr viel lieber, als
Satans Zorn.
Nichts geringeres an Titeln steht uns doch zu, als "Gottes Schöpfungskrone"
hm?!
*lacht leise und zwinkert in Cassiels Richtung*
Nein, mal ehrlich... Ich stimme Sid Amos und (wie immer) Eliphas zu.
Vielleicht ist es an der Zeit umzudenken. Neue Strukturen zu finden.
Was mir dabei einfällt, auch wenns nicht hier reinpasst, denke ich...
Während das Petruskreuz immer wieder als Symbol für den Antichristen gilt,
ist es zu überlegen, ob nicht das eigentliche Kruzifix in seiner Bedeutung
wirklich... satanisch ist? "Jesus ist tot. Wir haben
ihn getötet."
Und wenn ich mir die Welt ansehe... dann ist Jesus toter als tot -
zumindest in der Kirche...
Ausnahmen existieren, Gott sei Dank.
Liebe Grüße
Leon
[Editiert am 11/3/2010 um 18:45 von LeonGrace]
____________________ "Der Junge, der sich mit seinem Schulwissen brüstet, ist in Gefahr, ein
Gymnasialprofessor zu werden."
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Antwort 10 |
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Ipsissimus   Beiträge: 1775 Registriert: 23/1/2005 Status: Offline
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erstellt am: 12/3/2010 um 08:28 |
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| Zitat: | "Jesus ist tot. Wir
haben ihn getötet." |
war das bei nietzeche nicht 'gott'?
„Wohin ist Gott? rief er, ich will es euch sagen! Wir haben ihn getötet, –
ihr und ich! Wir alle sind seine Mörder! Aber wie haben wir dies gemacht?
Wie vermochten wir das Meer auszutrinken? Wer gab uns den Schwamm, um den
ganzen Horizont wegzuwischen? Was taten wir, als wir diese Erde von ihrer
Sonne losketteten? Wohin bewegt sie sich nun? Wohin bewegen wir uns? Fort
von allen Sonnen? Stürzen wir nicht fortwährend? Und rückwärts, seitwärts,
vorwärts, nach allen Seiten? Gibt es noch ein Oben und ein Unten? Irren wir
nicht wie durch ein unendliches Nichts? Haucht uns nicht der leere Raum an?
Ist es nicht kälter geworden? Kommt nicht immerfort die Nacht und mehr
Nacht? […] Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie
trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?“
und-eliphas:
ich versteh den milton-luzifer schon - aber das die arme sau nur die wahl
zwischen
"schrecken&herrschaft" vs "sklaverei&freude"
hat, mag ja für ein mitglied der himmlischen heerscharen einen gewisen sinn
machen - mich jedoch betrifft diese problematik gar nicht. ich, als mensch,
kann mich ja auch freuen, ohne die sklaverei akzeptieren zu müssen. wir
leben ja netterweise nicht in einer diktatur 
[Editiert am 12/3/2010 um 08:34 von Hephaestos]
____________________ any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science
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Antwort 11 |
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Neophyt   Beiträge: 56 Registriert: 8/4/2009 Status: OfflineGeschlecht: 
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erstellt am: 12/3/2010 um 22:19 |
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Ich weiß nicht, warum viele (Sid, Eliphas, etc.) den Satanismus als mit dem
Christentum verbunden fühlen. Außer der Begrifflichkeit braucht es keinen
Kontakt, da es sich weder um eine Spiegelreligion handelt, noch als eine
Art Abwandlung im "Feindparadigma". Es geht um den dahinter stehenden
Gedanken und ich kenne ein paar Leute, die würde ich und auch andere als
Satanisten bezeichnen, die du in keinster Weise in Verbindung mit dem
Christentum bringen kannst.
Für mich ist auch JEDER, der sich selbst Satanist nennt und sich gedanklich
in eine Abhängigkeit mit dem Christentum stellt, nicht reif genug um das
Mysterium "Satan" wirklich zu erfahren.
Bis auf die Namen/Begrifflichkeiten haben diese beiden Sachen wirklich
nicht viel miteinander zu tun.
Meine Meinung...  ____________________ OM KRING KALIKAYE NAMAH OM
"HUT!" *stampf*
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Magus   Beiträge: 507 Registriert: 3/8/2008 Status: OfflineGeschlecht: 
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erstellt am: 12/3/2010 um 22:58 |
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Hm, also ich lese hier in Diskussionen über Satanismus immer diese groben
unterteilungen, ich Jungend-, Möchtegern- und "richtigen-" Satanismus. Auch
liest man hier immer klassifizierungen, ob Satanismus nur eine inverse Form
des Christentums ist usw.
Was mich aber wirklich mal interessieren würde: Was versprecht Ihr Euch
eigentlich davon? Was sind die Vorteile vom Satanismus? Was kann man damit
erlangen? Warum sollte man lieber Satanist sein, als Christ? Wo ist der
Unterschied?
Auch möchte ich gerne mal auf folgendes hinweisen: Luzifer, als gefallener
Engel, ist laut der christlichen Mystik mit Gott in Streit gekommen und
gefallen, weil er es nicht OK fand, das Gott die Menschen ihm als
gleichwertig betrachtet hat. Er hat die Menschen verachtet und wurde
deshalb von Gott verbannt, bzw, hat sich gegen ihn aufgelehnt.
Vor diesem Hintergrund frage ich mich, wieso soll man sich als Mensch mit
jemandem einlassen, der einen abgrundtief hasst? Glaubt Ihr wirklich hier
eine würdige Entität als "Gott" gefunden zu haben, die Ihr anbeten könnt,
die Euch statt Mitgefühl (Gott) nur Hass entgegen bringt?
Des weiteren würde es mich interessieren Beispiele von erfolgreichen
Satanisten genannt zu bekommen. Was ist aus solchen Leuten geworden? Wurden
sie Weise? Haben sie es in irgendeiner Hinsicht zu etwas gebracht? Warum
erkranken fast alle professionelle Satanisten nach einiger Zeit an
Milzproblemen, oder Krebs?
LG
Cassiel
____________________
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Antwort 13 |
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Ipsissimus   Beiträge: 1285 Registriert: 12/10/2006 Status: OfflineGeschlecht: 
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erstellt am: 13/3/2010 um 01:54 |
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| Zitat von Cassiel, am 12/3/2010 um
22:58 |
Was mich aber wirklich mal interessieren würde: Was versprecht Ihr Euch
eigentlich davon? Was sind die Vorteile vom Satanismus? Was kann man damit
erlangen? Warum sollte man lieber Satanist sein, als Christ? Wo ist der
Unterschied?
|
Sehr gute Frage, könnte einen interessanten (neuen?) Thread geben.
Persönliche Ansicht: In einem früheren (weit über 10 Jahre her) Versuch der
Klassifizierung kam ich zu folgender Einsicht: Die meisten Menschen rennen
lieber anderen Menschen hinterher und "denken nach" (im Sinne von
Wiederholung der ihnen vorgesetzten Gedanken), solche Menschen kann man
(freundlich) als "Gläubige" bezeichnen (auch jenseits der Religion finden
sich "Gläubige" oder "glaubende" Menschen), unfreundlicher wäre die
Bezeichnung "Herde".
Sich von der Gläubigkeit zu emanzipieren erfordert meistens einen Akt der
Rebellion, nicht zuletzt weil die Menschen die weiterhin der Herde folgen
wollen Ausreißer verpönen in Manier einer Hackordnung. In stark
christlichen Gegenden werden solche Ausreißer häufig als Satanisten
bezeichnet, auch wenn's eigentlich Wiccaner sind oder sich solche Leute mit
Yoga beschäftigen (ich meine es war in einem Buch von Ingolf Christensen
über Jugendsatanismus, in dem er den besorgten Eltern im Anhang erklärte,
das Kind sei in Gefahr ein Satanist zu werden, wenn es sich mit Yoga
beschäftigt). Satanismus kann man also als etwas bezeichnen, was einem die
Emanzipation vom Herdenbewusstsein ermöglicht.
Schafft man diese Emanzipation, dann lernt man die Symbole kennen, mit
denen die Herde gesteuert wird (Luziferianismus, aber auch andere "Schulen"
wie z.B. Freimaurer, Golden Dawn und andere Vorhöfe). Schafft man die
Emanzipation nicht, dann bleibt man Teil der Herde mit neuer Rolle darin
(traditioneller Satanist).
| Zitat von Cassiel, am 12/3/2010 um
22:58 |
Auch möchte ich gerne mal auf folgendes hinweisen: Luzifer, als gefallener
Engel, ist laut der christlichen Mystik mit Gott in Streit gekommen und
gefallen, weil er es nicht OK fand, das Gott die Menschen ihm als
gleichwertig betrachtet hat. Er hat die Menschen verachtet und wurde
deshalb von Gott verbannt, bzw, hat sich gegen ihn
aufgelehnt.
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Das ist eher die islamische Mystik. Nach dieser soll Shaitan Vergebung
finden, wenn er sich an Adams Grab entschuldigt für seine
Überheblichkeit.
Aber es gibt sehr viele verschiedene Mythen über den Höllensturz. Zum
Beispiel wollte Satan als erster, schönster und mächtigster Engel seinen
Thron über den Gottes setzen, ein Drittel aller Engel wollte ihm folgen und
wurde darum mit in die Hölle geworfen (was ein interessantes Licht wirft
auf die Zahl 72 in Büchern wie der Goetia: wenn 72 einem Drittel aller
Engelschöre entspricht, dann sind es insgesammt 216 Chöre, wobei 216 = 6³ =
6x6x6 ist).
Dabei wird meistens das Buch Hiob vergessen, in dem Satan noch als
"Aussendienstmitarbeiter" auftritt, Goethe lehnt sich in seinem Faust an
diese Geschichte an.
| Zitat von Cassiel, am 12/3/2010 um
22:58 |
Des weiteren würde es mich interessieren Beispiele von erfolgreichen
Satanisten genannt zu bekommen. Was ist aus solchen Leuten geworden? Wurden
sie Weise? Haben sie es in irgendeiner Hinsicht zu etwas gebracht? Warum
erkranken fast alle professionelle Satanisten nach einiger Zeit an
Milzproblemen, oder Krebs?
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Naja, auch Leute wie Bardon (der große Heiler) oder Wilhelm Reich starben
derart unrühmlich.
Ich wage zu bezweifeln, daß eine Person, "die es zu etwas gebracht hat",
mit ihrem Satanistentum hausieren geht. Aber wenn man den gängigen
Verschwörungstheorien Glauben schenken mag, dann sind in Politik und
Wirtschaft ausschließlich Satanisten erfolgreich, oder? ;0)
Mir fällt spontan (ausser "Mediensatanisten" wie Marylin Manson &co) nur
ein halbwegs erfolgreicher Satanist ein: Michael
W. Ford. Er hat reichlich Bücher zum Thema geschrieben, macht Musik und
verbreitet seine An- und Einsichten auch über's
Internet. Allerdings ist er eher als Luziferianer einzuordnen.
☺
↕
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EL ____________________ "Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute
glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."
Eliphas Leary's kleine Videoserie über Magie...
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Philosophus  Beiträge: 136 Registriert: 23/12/2009 Status: OfflineGeschlecht: 
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erstellt am: 13/3/2010 um 12:37 |
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Es gibt solche und solche Satanisten und wir werden immer Kategorien
finden, um jeden Satanisten in einer Schublade verschwinden zu lassen. Dies
ist wahrscheinlich die schlimmste Hölle für einen Satanisten, wenn man von
einem Messi in eine Schublade gesteckt wird und da nie wieder rauskommt.
Kein Wunder, dass ein aufgeklärter Bürger sich vor einem Satanisten nicht
mehr fürchtet.
Wir können aber auch noch Kategorien für die Kategorien finden. Sind das
dann die Schränke für die Schubladen oder die kleinen Schachteln/ Boxen in
den Schubladen. Darüber können wir später nachdenken.
Ich hätten insbesondere drei große Metakategorien anzubieten:
1. Soziologische Kategorie wie Jugendsatanismus oder philosophischer
Satanismus
2. Kultureller Satanismus wie christlicher Satanismus (nur ein wahrer
Christ kann ein Satanist sein) oder aus einigen hinduistischen Traditionen
kann auch der linkshändige Tantrismus als Satanismus gesehen werden.
3. Freifliegenden Satanisten wie einige Chaosmagier (selbstverständlich
nicht ein jeder Chaosmagier) und die Töchter und Jünger des LHP.
Es gibt hier natürlich auch gewisse Überschneidungen zwischen den
Metakategorien. Es gibt Satanisten die an Satan glauben, als ein
gottähnliches selbstständiges Wesen und es gibt Satansiten, die an das
Prinzip Satan glauben. Selbstverständlich kann auch diese Kategorisierung
auseinander genommen werden, wie jede andere Kategorisierung ebenso.
Selbstverständlich wird sich ein überzeugter Vertreter einer Kategorie als
ein Vertreter des „wahren Satanismus“ sehen. Diese Sicht betrifft nicht nur
Satanisten, ich erinnere mich an eine Diskussion, vor 15 Jahren über das
„einzig wahre Hexentum“. Na ja, ich sehe mich ja auch als einen Vertreter
des einen Weges an und habe bis jetzt niemanden gefunden, der mich
vom Gegenteil überzeugen konnte. Denn irgendwann steht man an dem Punkt so
weiterzumachen wie bisher oder weiterzugehen, selbst über die schon weit
gesteckten Grenzen magischen Denkens der Chaosmagie und des LHP hinaus.
Gehen wir mal aber einen Schritt weiter. Über die Zeitalter und Kulturen
hinweg können wir Satanismus als einen Gegenentwurf zum herrschenden
sozialen Biotop betrachten sowie dem Wunsch besser zu werden als die
Anderen. Dieses besser werden als die Anderen, soll durch die Verleihung
magischer Kräfte, durch Satan oder der Schulung des Geistes in Magie
erreicht werden. Hierdurch soll ein Machtzuwachs für das jeweilige
Individuum erreicht werden (nur so am Rande, magische Kräfte existieren).
Jetzt bin ich besser, stärker, schöner, besonderer als DU. Was wird den
aber gesamtgesellschaftlich gefordert? Wir müssen besser werden,
Intelligenter, schneller, individueller – also anders (aber wehe, jemand
wird das wirklich und versucht es sogar noch zu leben). Somit könnte man
die Mövenpickpartei als die politische Kirche Satans auf Erden sehen, wobei
ich jetzt nicht politisch werden will.
Somit ist die Hinwendung zum Satanismus, die Rebellion mit der ich mich aus
der Herde befreie nur die Fortführung eines kollektiven Muster, unter einem
bestimmten Logo, in diesem Falle Satanismus. Somit sehe ich keine
Emanzipation vom Herdenbewusstsein. Rebellion, egal gegen was, bezieht sich
immer auf einen Gegenüber (Person, Gruppe, Idee, Ideologie, Religion) und
kann sich nur durch das vermeintlich feindliche Gegenüber definieren, d.h.
identifizieren. Ohne das Gegenüber ist die augenscheinliche Emanzipation
nicht möglich. Es wird nur das weitergelebt, was schon seit Jahrtausenden
gelebt wird. Das große System wird nicht verlassen, nur weil ich mal gegen
Mama und Papa ein klein wenig bockig bin. Die beiden sind doch auch nur
kleine Figuren im großen Spiel von Maya.
Was läuft hier eigentlich? Satan, der große Gegenentwurf! Satan, Satanisten
und jeder andere Mensch, egal ab Magier, Konzernboss, christlicher Priester
wendet sich von etwas ab und sagt, damit habe ich nichts zu tun. Hier haben
wir sie wieder, die Rebellion im eigenen System. Der große Gegenentwurf
Satans ist nichts anderes als die Spaltung! Spaltung meint die Dualität.
Das bin ich, das bin ich nicht; Mann und Frau, Gut und Böse (was auch immer
das nach einer individuellen Perspektive bedeuten mag) etc..
Viele Menschen halten sich für gute Menschen, soll ja auch gute Satanisten
geben und mit dem Schatten habe ich nichts zu tun! Warum könnte
ich dann manchmal meinen Chef ans Kreuz schlagen. Ich kann also nicht
leugnen, dass beides in mir ist (nur weil ich es nicht ausagiere, heißt es
nicht, dass es nicht in mir ist) und trotzdem leugne ich es. Das ist die
Spaltung Satans in nahezu jedem Menschen, in nahezu jedem Moment.
Nur weil ich gegen alte Konventionen (christlicher Glaube, islamischer
Glaube, Kapitalismus…..) rebelliere, verlasse ich noch lange nicht die
Herde der Schafe. Ich suche mir nur eine andere ebenso kleine Schafherde
und kann dann böse auf die alte Herde kucken, mäheeee. Ich bin aber noch
immer ein Schaf, mäheeee.
Solange ich dem ICH folge, folge ich Satan. Jeder identifizierte Mensch ist
eine Manifestation des satanischen Prinzips. Willkommen in der Loge der
Satanisten. Die allermeisten wissen nicht mal was davon, dass Sie Mitglied
sind und zahlen, zahlen und zahlen (nicht mit Geld).
Wer glaubt, tatsächlich DAS ZU TUN WAS ER WILL hat nicht mal ansatzweise
verstanden, wie umfassend das satanische Prinzip ist.
Die Beschäftigung mit der ein oder anderen historischen Geschichte zu
Satan, welcher Name nun der wahre Name Satans ist, höhere oder niedere
Oktav ist interessant aber letztlich nichts anders als eine weitere und
feinere Spaltung, die einem die Spaltung nicht sehen lässt.
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Antwort 15 |
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Neophyt  Beiträge: 65 Registriert: 24/6/2007 Status: Offline
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erstellt am: 13/3/2010 um 13:58 |
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Das ist jetzt interessant. Du gibts als Bezugssystem für den Satanismus,
welcher Couleur auch immer, die Gesellschaft, eine Glaubensgemeinschaft
oder die Familie an, also immer ein "horizontalen" Vergleich. Aber es ist
ja auch ein Ziel oder Beiprodukt aller magischen Schulen sich weiter zu
enwickeln. Wäre das nicht ebenfalls pubertär? Oder siehst du hier einen
vertikalen Orientierungspunkt?
F*
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Antwort 16 |
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Philosophus  Beiträge: 136 Registriert: 23/12/2009 Status: OfflineGeschlecht: 
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erstellt am: 13/3/2010 um 16:46 |
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Als Bezugspunkt für das Prinzip Satanismus würde ich die Spaltung sehen.
Spalten, also Rebellion, ist für Menschen so normal, dass sie es erst
merken, wenn es psychisch oder physisch extrem gewalttätig wird. Selbst
dann, verlassen Sie nicht die Spaltung, weil ich selbstverständlich recht
habe.
Natürlich ist es Ziel von magischen Orden, aber auch normalen Schulen,
Universitäten und Firmen, dass sich Ihre Mitglieder entwicklen. Natürlich
in die gewünschte Richtung der Organisation. Wer sich nicht Systemkonform
verhält, wurde früher auf dem Scheiderhaufen verbrannt. Heute muss Frau/
Mann glücklicherweise nur eine neue Herde suchen.
Nun gut, die Zielvorstellungen von magischen Orden oder auch freien Magiern
ist eine Entwicklung, die nicht viel mit den üblichen Ideen von Entwicklung
in unserer Gesellschaft zu tun haben. Als Magier/ Satanist etc. strebt man
nach magischen Kräften und magischen Erkenntnissen. Den Gewinn von Kräften
und Erkenntissen kann ich aus solch einer Perspektive durchaus als
Entwicklung von Fähigkeiten stehen lassen. Auf einer anderen Ebene der
Perönlichkeit eines Magiers/ Satanisten zielt diese Vorstellung von
Entwicklung auf ein stärker, besser, mächtiger ab. Hier sehe ich keinen
Unterschied zwischen den Entwicklungsideen unserer Gesellschaft und von
Logen/ Magieren. Es ist das selbe Muster. Schau Dir mal die Gebote der CoS
an und dann unsere Gesellschaft. Auf dieser Ebene, die ich persönlich als
sehr primitiv erachte, ist unsere Gesellschaft satanischer Natur.
Das betrachte ich heute nicht mehr als Entwicklung, da es die Spaltung
nicht aufhebt, sondern nur noch verschlimmert. Selbst wenn ich noch so
viele magische Kräfte, oder gesellschaftlich gesehen, Wissen erworben habe.
Das kann durchaus als horizontale Entwicklung gesehen werden.
Was ist dann eine vertikale Entwicklung?
Aus meiner Sicht ist eine vertikale Entwicklung ein entwicklen des
Wollknäuls unserer fixierten Vorstellungen. Wir änderen mit der Zeit unsere
Position, Werte etc., fixieren diese dann aber auf der anderen Seite des
geistigen Pendels. Dies ist somit wieder eine fixierte, also gespaltene
Vorstellung, d.h. eine weitere Verwirrung des Wollknäuls. Wir glauben, dass
wir uns dadurch in einer chaotischen Welt Sicherheit und Orientierung
finden. Wir pflegen dadurch nur unsere Vorurteile, egal welche Position wir
einnehmen wie pro oder contra Satanismus.
Für eine vertikale Entwicklung muss ich jede Vorstellung fallen lassen und
zum Zeugen werden. Jede Identifikation auf der einen oder anderen Seite,
jede Rebellion gegen etwas bestätigt nur das System und besiegelt den
Pakt.
Die Aufgabe der Fixierung ist die Kündigung des Paktes. Dies ist i.d.R.
keine einmalige Kündigung, sondern bedarf vieler Kündigungen.
Dies führt zu innerer Freiheit, in dieser Freiheit muss in jedem Moment
gesehen werden, was getan werden muss. Eine Woche später, in einer
ähnlichen Situation, wird etwas anderes getan.
[Editiert am 14/3/2010 um 13:29 von Alles und Nichts]
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Antwort 17 |
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Ipsissimus   Beiträge: 1775 Registriert: 23/1/2005 Status: Offline
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erstellt am: 24/3/2010 um 09:04 |
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was ich immer bemerken muss, ist das satanismus (genau wie sein gegenteil)
immer stark hierarchisch ist - so wie es die riege der engel gibt, von
oben nach unten absteigend von gott zum dorfpfarrer, ist das
spiegelbildlich auf der anderen seite - von satan himselbst als
höllenfürsten bis zum dorfkuttenträger.
es geht immer um die themen dominanz und unterwerfung. was (denke ich) auch
in sexualmoralischer hinsicht (Patriarchat <-> BdSM) sein abbild
hat.
nuja. wer drauf steht.  ____________________ any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science
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Antwort 18 |
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